Mäuse - Schädlingsabwehr Düsseldorf

Mäuse gehören zur Gruppe der sogenannten Altweltmäuse (Murinae). Es gibt weltweit ungefähr vierzig verschiedene Arten. Die am weitesten verbreitete ist die Hausmaus. Viele unbekanntere Arten leben hauptsächlich in Afrika und Asien.

Die Länge einer Maus ohne Schwanz beträgt etwa viereinhalb bis zwölfeinhalb Zentimeter. Ihr Schwanz ist drei bis elf Zentimeter lang und mit feinen, kaum sichtbaren Haaren bedeckt. Sie kann zwölf bis fünfunddreißig Gramm wiegen. Die Beschaffenheit ihres Fells ist je nach Art unterschiedlich (stachelig, rau oder weich), die Fellfarbe auf der Oberseite variiert in verschiedenen Grau- und Brautönen bis hin zu schwarzbraun. Die Unterseite ist heller.

Die Hausmaus hat ihren Lebensraum aus der freien Natur in von Menschen bewohnte Gebiete verlegt und auch den tagaktiven Lebensrhythmus der Menschen übernommen. Als sogenannte Kulturfolger entstanden für sie dadurch Vorteile bei der Nahrungsmittelbeschaffung und beim Nestbau.

Mäuse im Haus verursachen in der Regel eine gewisse Unruhe, wenn sie sich uneingeladen blicken lassen. Es tippelt, raschelt oder quiekt hinter Wänden, auf dem Dachboden oder in Schränken, Lebensmittelvorräte werden angefressen und verunreinigt oder es entstehen teure Schäden, zum Beispiel durch angenagte Kabel. Hausmäuse ernähren sich nicht mehr nur pflanzlich wie ihre wild lebenden Verwandten. Sie fressen so gut wie alles und können mit ihren Zähnen auch nahezu alles bearbeiten, auch Kunststoff oder Holz.

Mäuse sind nicht zu unterschätzende Schädlinge und Krankheitsüberträger und verbreiten einen unangenehmen Geruch. Sie vermehren sich rasant. Schon nach vier Wochen ist ein Mäusejunges geschlechtsreif und kann mindestens eine Handvoll Jungtiere werfen. Eine Mäuseplage kann also schon innerhalb kurzer Zeit entstehen.

Um gar nicht erst in die Situation zu kommen, unfreiwillig Mäuse zu beherbergen, ist es wichtig, kein Nistmaterial wie Kartons, Bücher, Kleidung oder Zeitungen in Kellerräumen oder im Geräteschuppen herumliegen zu lassen. Generell sollte möglichst nichts herumliegen, was den Nagetieren als Behausung dienen könnte. Sie bauen sogar aus Staub und Haaren ihre Nester.

Lebensmittel oder Tierfutter sollte zum Beispiel in verschließbaren Behältern oder im Kühlschrank gelagert werden. Schränke und Fußböden halten Sie nach Möglichkeit immer frei von Essens- oder Getränkeresten. Lassen Sie keine benutzten Futternäpfe herumstehen. Um die Mäuse mit ihren feinen Nasen nicht durch Essensdüfte anzulocken, sind Mülleimer mit Deckeln wichtig. Achten Sie auch darauf, Türen und Fenster zu Garagen oder Kellern immer gut zu schließen.

Mäuse können sehr gut klettern und sich auch problemlos über Zugänge wie Schächte, Kabelleitungen oder Schornsteine Eintritt in ein Haus oder eine Wohnung verschaffen. Lücken an Hauswänden, aber auch an Fußleisten können den Mäusen Zugang zu Verstecken bieten. Suchen Sie nach solchen Stellen und schaffen Sie schnell Abhilfe, wenn Sie fündig geworden sind.

Hat es eine Mäusefamilie doch geschafft, sich bei Ihnen einzunisten, sollte schnell gehandelt werden. Es gibt es viele Möglichkeiten, die Eindringlinge zu bekämpfen. Leider funktionieren nicht alle so, wie man sich das erhofft.

Als Kammerjäger für Düsseldorf haben wir für jede Situation den passenden Rat.