Wespen - Schädlingsabwehr Düsseldorf

Spricht man von Wespen, ist meist die Rede von den sogenannten Echten Wespen (Vespinae), die eine Unterfamilie der Faltenwespen (Vespidae) sind.

Im Großraum Düsseldorf kommen sechzehn von weltweit über sechzig verschiedenen Arten vor. Sie sind von gelb-schwarzer Zeichnung (am Kopf je nach Art unterschiedlich) und haben vier zarte Flügel. Die Hornisse (Vespa crabro), ebenfalls eine Wespe, ist rötlicher.

Die Wespen-Männchen sind etwas kleiner als die Königin, die bis zu neunzehn Zentimeter lang werden kann. Die Arbeiterinnen sind mit elf bis vierzehn Zentimetern am kleinsten. Insgesamt sind sie schlanker als Bienen und nicht so behaart.

Die einzelnen Arten sind anhand ihrer Nestbauweise gut zu unterscheiden. Sie zerkauen Holzfasern zu kleinen Kugeln und produzieren dadurch einen papierartigen Brei. Bis auf die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris) und die Hornisse, die morsches Baumholz dazu verwenden, nutzen die restlichen Arten dafür das leicht verwitterte Holz von Zäunen. Die Nester sind dann meist von grauer Farbe beziehungsweise beigefarben, wenn es sich um Nester der Gemeinen Wespe oder der Hornisse handelt. Sie sind einjährig und mit mehrstöckig angeordneten Waben, die von einer dichten Außenhülle geschützt werden, ausgestattet. Um das Nest zu vergrößern, wird diese Hülle vor dem Anbau neuer Waben ab- und anschließen direkt wieder in mehreren Schichten aufgebaut.

Ebenfalls wird zwischen Nestern unterschieden, die frei im Gebüsch, in Bäumen, in Schuppen und auf Dachböden von Düsseldorfer Häusern hängen oder die an geschützten Stellen wie in Rolladenkästen oder hinter Verkleidungen zu finden sind. Ist letzteres der Fall, ist an die Rote Wespe, die Deutsche oder die Gemeine Wespe zu denken, die sogenannte "Dunkelhöhlennister" sind und deren Nester bis zu zwei Metern groß werden können.

Die Echten Wespen sind staatenbildend. Sie erreichen eine Nestgröße von ein paar Hundert Bewohnern - bis auf die Deutsche Wespe (Vespula germanica) und die Gemeine Wespe, deren Völker in Europa eine Größe von mehreren Tausend Insekten erreichen.

Ein Staat wird von einer Wespenkönigin ins Leben gerufen. Nachdem sie ein Nest gebaut hat, legt sie in jede Wabe ein Ei, das sie zuvor mit Spermien, die sie lange bevorraten kann, aus ihrer Samentasche selbst befruchtet. Die Larvenfütterung übernimmt sie zunächst selbst. Sie verströmt bestimmte Hormone, die dafür sorgen, dass die Nachkommen unfruchtbare Arbeiterinnen werden. Die ersten Laven, die schlüpfen, sind künftig für die Säuberung der Behausung sowie für die Beschaffung der Nahrung für die anderen Larven (und deren Fütterung) und die der Königin zuständig. Diese verlässt ab diesem Zeitpunkt immer seltener ihr Reich und widmet sich später ausschließlich der Ablage von Eiern.

Aus unbefruchteten Eiern gehen männliche Wespen hervor, sogenannte Drohnen. Sie verlassen das Wespennest und paaren sich mit einer Königin aus einem anderen Wespenstaat. Anschließend sterben sie.

Die wenigsten Wespen haben es auf menschliche Nahrung abgesehen, meist sind das nur die Deutsche und die Gemeine Wespe. Sie werden, wenn man sie verscheuchen möchte, mitunter auch aggressiv und stechen zu. Befindet sich ein Nest in für Menschen ungünstiger Lage, kann es von einem Kammerjäger umquartiert werden.

Die anderen Wespen ernähren sich meist von Pollen, Steinobst, Nektar, Insekten oder anderen tierischen Substanzen. Fressfeinde der Wespen sind Vogelarten wie der Neuntöter und der Wespenbussard. Vor der Gartenkreuzspinne und vor Libellen und Hornissen müssen sich Wespen ebenfalls in Acht nehmen, ebenso wie vor den Schlupfwespen. Diese legen ihre Eier in fremde Wespennester, deren Larven sich dann über die ursprünglichen Larvenbewohner hermachen.
# Im Herbst stirbt die Wespenkönigin, woraufhin sich ihr Staat auflöst. Im Winter sterben dann auch die anderen Wespen. Einzig die begatteten Nachwuchsköniginnen überwintern in einem geschützten Unterschlupf in einer Winterstarre. Nachdem sie daraus im Frühling erwachen, gründen sie ihren eigenen, neuen Staat.

In Neuseeland, wohin die Gemeine Wespe eingeschleppt wurde, gibt es für sie keine natürlichen Feinde. Durch das milde Klima konnten sich die Insekten rasend schnell vermehren und überleben im Winter allesamt. Deshalb leben dort nun Ansiedlungen von über hunderttausend Wespen, die sehr aggressiv gegen andere Insekten vorgehen.

Beim Entfernen von Wespennestern und bei der Bekämpfung von Wespen in Düsseldorf und im gesamten Ruhrgebiet sind wir als Kammerjäger gerne für Sie da.